Ideen kann man nicht erschießen
Videoinstallation / Dia Positivs / C-Prints / Archives / Flags / 2019 - ongoing

Die Arbeit Ideen kann man nicht erschießen setzt die abgebildeten Barrikaden und ersten Kampfhandlungen der Märzrevolution 1848 mittels 3D-Renderings in die gefilmten Originalschauplätze. Eine 2-Kanal Installation über Erinnerung und Gedächtnis in Bezug zu Erinnerungsorten. Die entstehende Arbeit ist ein Teil einer größeren Recherche, die sich mit der Revolution von 1848, ihrer Geschichte sowie Erinnerungformen beschäftigt.
 
Fotografische Arbeiten historischer Orte, Denkmäler und Archive werden mit aktuellem (gesellschaftlichen und politischen) Beobachtungen kombiniert. Die Arbeit bezieht sich auf Benjamins Worte: "Vergangenes historisch artikulieren heißt nicht, es erkennen, ‚wie es denn eigentlich gewesen ist‘. Es heißt, sich einer Erinnerung bemächtigen,
wie sie im Augenblick einer Gefahr aufblitzt.“ Eine Suche als verbindentes Element zwischen Erinnerung, Weg und Geschichte. Wie viel von diesem revolutionären Moment ist noch sichtbar oder einflussreich für unser politisches Verständnis. Es
stellt sich die Frage: Wie gegenwärtig ist dieser Augenblick der Gefahr (noch immer).

Diese Arbeit befindet sich derzeit in Entwicklung und wird aus verschiedenen Fotografien, Diapositiven und Archivmaterial, Flaggen sowie einer Videoinstallation bestehen.




The work Ideas cannot be shot uses 3D renderings to place the depicted barricades and first fighting of the March Revolution in the original filmed locations. A 2-channel installation about remembrance and memory in relation to places of remembrance.
The resulting work is part of a larger research that deals with the revolution of 1848,
its history and forms of memory.


Photographic works of historical places, monuments and archives are combined with current (social and political) observations. The work relates to Benjamin's words:
"To articulate the past historically does not mean recognizing 'how it actually was'.
It means taking possession of a memory as it flashes at the moment of danger."
A search as a connecting element between Memory, path and history. How much of
this revolutionary moment is still visible or influential for our political understanding.
The question arises: How present is this moment of danger (still).


This work is curently in development and will consist of various photographs,
Dia-Positivs and archival material, flags as well as a videoinstallation.

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